Heimatverein Pätz e.V.

Kinderfest in Pätz

Eine Woche nach dem Kindertag hieß es „Ahoi“ auf dem Schrobsdorff-Grundstück.

Das Pätzer Piratenfest begann um 15.00 Uhr als auch die kleinsten Freibeuter ausgeschlafen hatten.

Im Haus wartete ein Buffet mit Kaffee, Saft, Selbstgebackenem und bunter Zuckerwatte. Im Garten neben der Hüpfburg brutzelten die Bratwürste. Wichtiger als Essen war den Kindern allerdings der Beutezug an den Spielständen. Hier konnten sie an den verschiedenen Stationen Stempel sammeln, die dann am Gewinnetisch in Schätze umgewandelt wurden. Fürs authentische Outfit gab es im Schminkzelt Farbe und Tatoos. Gleich daneben bewaffneten sich die Piraten mit selbstkreierten Säbeln, die Piratinnen dagegen zogen das Herstellen von glitzernden Armbändern vor. Der Luftballon-Künstler Phillip wurde nicht müde, alle Wünsche unserer kleinen Besucher zu erfüllen, so formte er auch luftige Degen. Zusätzlich noch mit einem gebastelten Button ausgestattet, gingen unsere kleinen Gäste auf Stempeleroberung.

Holzklötzer stapeln, so hoch wie man selbst groß ist, gemeinsam mit Mama oder Papa ein brennendes Haus löschen, dem gruseligen Piraten Bälle in den Mund werfen, die Haken der Schatzkarte treffen oder wagemutig über die Bohle balancieren – das war schon einige Stempel wert! Mit einem Partner den Holzbein-Slalom ohne Sturz zu absolvieren oder Brezeln und Entchen zu angeln, erforderte viel Geschicklichkeit. Beim Quizz hingegen war das Wissen der Seeräuber und Räubermädchen gefragt.

War das alles geschafft, wurde jedem kleinen Festbesucher auf Wunsch ein Diplom ausgestellt. Den individuellen Piratennamen zog sich jeder aus zwei Kästchen mit Namenszetteln. Nach einem Griff in die gut gefüllte Schatzkiste konnten die so ernannten Kapitäne und Kapitäninnen aller Weltmeere dann noch auf dem selbstgestapelten Kartonschiff die Totenkopfflagge hissen und zu weiteren Eroberungen aufbrechen. Zum Beispiel zu einer Pätz-Rundfahrt mit „Schnappi“.

Die Kleinsten hatten in der Mini-Ecke ihren Spaß und angelten Bälle aus dem Planschbecken oder ließen Glasmurmeln den Klangbaum herunterrollen.

So verbrachten wir gemeinsam einen lustigen Nachmittag. Allerdings war es nicht so voll wie in den Jahren zuvor, denn wir hatten, wie wir später erfuhren, mächtige Konkurrenz in Königs Wusterhausen. Das erste City-Kinderfest fand mit fünftausend Besuchern am gleichen Tag im Stadion statt und soll auch an dem Termin beibehalten werden. Wir wollen deshalb unser Kinderfest 2027 auf Ende Mai verschieben. Also schön auf die Aushänge achten!