Die Lindenstraße ist die direkte Verbindung der Dorfaue mit der B 179. Sie war die erste befestigte Straße des Dorfes. Um 1912 verlegte man das Kopfsteinpflaster und pflanzte die Allee aus Lindenbäumen. Obwohl für die Anwohner lärmbelästigend, ist es schön, in Pätz eine der wenigen nicht asphaltierten Kopfsteinpflasterstraßen zu haben, die noch vor 20 Jahren charakteristisch für die ländlichen Gemeinden unserer Gegend waren. Allerdings ist die Asphaltierung geplant.

Entlang der Lindenstraße stehen etliche Häuser, in denen es früher Verkaufsstellen gab (siehe „525 Jahre Pätz“). Die letzte Pätzer Gaststätte, der „Lindenhof“, befindet sich ebenfalls hier. Er soll aber nach dem Willen des Besitzers Ende 2024 geschlossen und, wie auch schon die Scheunen und Stallungen des alten Bauernhofes, abgerissen und verkauft werden. In der Lindenstraße gab es bis 2018 ein Fachwerkhaus, das Erzählungen zufolge zu den ältesten Häusern in Pätz zählte. 2017 fing es während eines Gewitters Feuer und wurde stark beschädigt. Die Besitzer entschlossen sich leider, es abreißen zu lassen. Von der Lindenstraße zweigt der Hörningweg ab, wo sich das ehemalige Grundstück mit dem Sommerhaus der Familie Schrobsdorff befindet. (siehe Schrobsdorffhaus)

2001 wurde durch die Zusammenarbeit von Nabu und Heimatverein Pätz mit Geldern des Landes Brandenburg der Schrobsdorff-Garten neu angelegt. Hier befindet sich seit Oktober 2025 eine vom Heimatverein Pätz gestiftete Gedenkstele für Angelika Schrobsdorff. Der Garten wurde 2025 vom Heimatverein neugestaltet und wird seitdem regelmäßig gepflegt.