Heimatverein Pätz e.V.

Lindenstraße

Die Lindenstraße ist die direkte Verbindung der Dorfaue mit der B 179. Sie war die erste befestigte Straße des Dorfes. Um 1912 verlegte man das Kopfsteinpflaster und pflanzte die Allee aus Lindenbäumen. Obwohl für die Anwohner lärmbelästigend, ist es schön, in Pätz eine der wenigen nicht asphaltierten Kopfsteinpflasterstraßen zu haben, die noch vor 20 Jahren charakteristisch für die ländlichen Gemeinden unserer Gegend waren. Allerdings ist die Asphaltierung geplant.

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Entlang der Lindenstraße stehen etliche Häuser, in denen es früher Verkaufsstellen gab (siehe „500 Jahre Pätz“). Auch zwei Gaststätten liegen an der Straße: „Das Café am See“ und der „Lindenhof“. Aufmerksame Besucher entdecken ein winziges Haus, das den Erzählungen nach das älteste in Pätz sein soll.

Von der Lindenstraße zweigt der Hörningweg ab, wo sich das ehemalige Grundstück mit dem Sommerhaus des Ziegeleibesitzers Alfred Schrobsdorff befindet. Die Tochter und Erbin von Erich Schrobsdorff, die Schriftstellerin Angelika Schrobsdorff, schenkte der Gemeinde Bestensee das Anwesen. Seitdem wird das Gebäude als Vereinshaus genutzt. Unser Verein hat dort seinen Sitz und die Gemeindebibliothek etabliert. Hier finden aber auch Veranstaltungen, Versammlungen, Sportnachmittage und die Wahlen statt. Die Modernisierung des Hauses ist in Planung und soll zeitnah vollzogen werden. Es wird u.a. behindertengerecht umgebaut.

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2001 wurde durch die Zusammenarbeit von Nabu und Heimatverein Pätz mit Geldern des Landes Brandenburg der Schrobsdorff-Garten neu angelegt. Leider kann das Gelände momentan nur notdürftig von der Gemeinde gepflegt werden und daher nicht als Ausflugsziel empfohlen werden. Im Zuge der Modernisierung des Vereinshauses soll aber auch der Garten in Hinblick auf eine zweckmäßige Nutzung neu gestaltet werden.