Heimatverein Pätz e.V.

Friedhof

Die Gründung eines Begräbnisplatzes in der Ortslage Pätz wurde erstmals 1831 erwähnt.

Vorher fanden die Bestattungen der Pätzer Bürger in Gräbendorf statt.

Der älteste Teil des Pätzer Friedhofs, das ehemalige „Wäldchen“, ist dank friedhof-7jahrzehntelanger Nichtbeachtung noch erhalten. Bis 2011 dominierten dort noch Wildwuchs und umgestürzte Grabsteine. Seit 2011 ist die Herrichtung des historischen Areals als musealer Friedhofsteil ein Projekt des Heimatverein Pätz, das uns auch in den kommenden Jahren noch beschäftigen wird. Anfangs war es leider nicht möglich, öffentliche Gelder einzusetzen. Wir durften aber mit Hilfe der Kameraden der Pätzer Feuerwehr und vielen Freiwilligen in etlichen Arbeitseinsätzen die Aufräumarbeiten beginnen. Von Mai bis Dezember 2012 konnten im Rahmen der Kooperation mit der JUMP gGmbH die Arbeiten auf dem Friedhof ein gutes Stück vorangetrieben werden. Unterdessen geht der Wegebau und die Rekonstruktion der teilweise über 100 Jahre alten Grabmale dank der engen Zusammenarbeit mit der Friedhofsverwaltung voran.

Das Gebäude der Pätzer Kirche ist das ehemalige Erbbegräbnis der Berliner Rechtsanwaltsfamilie Wäsch. 1955 ließ die Erbin den Sarg ihrer Mutter aus der Gruft nehmen und auf dem Friedhof bestatten. Im Anschluss daran schenkte sie das Gebäude der Kirchengemeinde Pätz. Mit Hilfe von Geld- und Sachspenden der Pätzer Einwohner wurde das Gebäude von 1955-57 umgebaut und der Glockenturm errichtet. Seitdem finden in unserer Dorfkirche die Gottesdienste statt.friedhof-9

Ohne Familie Wäsch hätte die Kirchengemeinde Pätz heute keine Kapelle, aber die Grabstelle von Frieda Wäsch ist leider mit dem Ende der Liegezeit vor einigen Jahren eingeebnet worden.